Bericht über Vereinsausflug nach Edenkoben.

 Am Samstag, 23.09.2017, starteten 54 SCH`ler zum Vereinsausflug nach Edenkoben.

Nach Ankunft in Edenkoben gab es das obligatorische Sektfrühstück.

Um 10.10 Uhr begann für die erste Gruppe die Führung durch das

Schloss Villa Ludwigshöhe.

Um 10.20 Uhr war dann die zweite Gruppe mit der Führung dran.

Schloss Villa Luwigshöhe wurde von Ludwig I.-König von Bayern- erbaut.

Er liebte Italien so sehr, dass er sich in der Pfalz ein Domizil nach italienischem Vorbild erbauen ließ. Besagtes Domizil –

die Villa Ludwigshöhe – steht bis heute als weithin wirkender Blickfang hoch über Edenkoben an der Weinstraße.

Dort, wo die Rebflächen für den Pfälzer Wein enden und der dichte Pfälzer Wald beginnt. Von wo aus das Auge frei schweifen

kann über die reizvolle Landschaft der Pfalz und der Rheinebene bis hinüber ins Kurpfälzische und Badische.

Der Grundstein für das vom König als Sommersitz gedachte Bauwerk wurde 1846 gelegt. Erstmals reisten er und Gemahlin

Therese zu sechs Wochen Sommerfrische dann im Juli 1852 aus München an. Doch da war Ludwig schon kein König mehr:

1848 hatte er abdanken müssen – nicht zuletzt wegen des lautstarken Unverständnisses seiner bayerischen Untertanen

für eine erotisch-poltische Affäre seiner Majestät mit der Tänzerin Lola Montez.

Seit 1975 in Besitz des Landes Rheinland-Pfalz, beherbergt die Villa im Obergeschoss die Max-Slevogt-Galerie des

Landesmuseums Mainz.

Im historischen Kellergewölbe der Villa hat in einem Schau-Depot eine Sammlung des Landes Rheinland-Pfalz mit hochkarätiger

Keramikkunst des 20. Jahrhunderts eine Heimstatt gefunden.

Der einstige herrschaftliche Speisesaal im Erdgeschoss wird heute für Kulturveranstaltungen genutzt, insbesondere für

Konzerte des Landesstiftung Villa Musica.

So harmoniert die vornehmlich kulturelle Nutzung der Villa mit dem kunstsinnigen Selbstverständnis ihres Erbauers: Ludwig I: 

Pünktlich um 11.30 Uhr begann die gemeinsamt Fahrt mit der Rietburgbahn zur Höhengaststätte Rietburg, wo auch das

Mittagessen eingenommen wurde.

Der Doppelsessellift trägt uns durch den Edelkastanienhain hinauf zur Rietburg, der mit 550 m ü.d.M. höchstgelegenen

Burgruine der Pfalz. Mit Recht wird die Rietburg die Aussichtsterrasse der Deutschen Weinstrasse genannt.

Der Wirt der Höhengaststätte Rietburg versorgte uns u.a. mit Pfälzer Spezialitäten und vorzüglichen Weinen.

Nach einem kurzen Rundgang um das, nur wenige Meter hinter der Bergstation gelegenen Wildgehege mit Damwild,

begann dann die Abfahrt mit der Rietburgbahn. Einige machten auch den Abstieg zum Bus zu Fuß. 

Um 14.30 Uhr machten wir uns dann auf die Fahrt nach St. Martin, wo wir den Nachmittag mit Altstadtrundgang,

bummeln und Kaffee trinken verbrachten. 

Das Abendessen wurde in der Weinstube Altes Rathaus eingenommen.

Die Köstlichkeiten der Weinstube genossen wir in rustikaler Atmosphäre, so wie es sich für eine Weinstube gehört.

Holz im Innenraum, aber trotzdem viel Helligkeit durch die großzügig gestalteten Fenster. 

Früher als geplant machten wir und dann wieder auf die Heimfahrt nach Heddesheim, wo wir dann auch wieder gut gelandet sind.

Allen Teilnehmern hat der Ausflug sehr gut gefallen.

HH